Herzlich willkommen !

 

Hier können Sie meine aktuellen Gedankensplitter III und IV lesen.

Logo KuK-VerlagKatz’ und Eule sind meine Lieblingstiere. „K u K“ steht für „konservativ und kreativ“. Ich denke, ich bin beides: Nur wer verwurzelt ist im Alten, wer bewahrt, was daran gut ist, hat den Halt, kreativ das nötige Neue zu schaffen.

 

Das Wichtigste im Leben ist, sich um sein Eigenes zu bemühen und dabei offen, locker und freundlich zu bleiben. Vielleicht passen Ihr und mein Eigenes zusammen, vielleicht können wir uns gegenseitig anregen und stärken. Zu meinem Eigenen erfahren Sie mehr in der Rubrik Persönliches.

Die Verkehrspsychologie habe ich auf eine extra Seite – www.verkehrspsychologe-leipzig.de – ausgegliedert. 

Unter Aktuelles steht der “Aufsatzpakt”.

 

Kurzsplitter des Monats

Die Kurzen sind ja oft besonders anregend und ansehenswert, wenn sie nicht zu kurz sind und wenn eine schöne Gestalt mit harmonischen Maßen sie trägt. Ich glaube, das gilt auch für die Gedankenkleider. Deswegen folgt hier für jeden Monat ein kurzer Gedankensplitter.

Februar 2020

Österreich zeigt, was möglich ist, wenn…

  • die „CDU“, die dort ÖVP heißt, noch eine Mitte-Rechts-Partei ist und keine Mitte-Links-
  • das Land keine alte Frau führt, die die Welt beglücken will, sondern ein junger Mann, der zuerst an sein eigenes Volk denkt.

Aber die Deutschen haben sie ja selbst gewählt, die Parteien – CDU/CSU/SPD –, die für die höchsten Steuern und Strompreise weit und breit „sorgen“. Weltbeglückung und „Selbstverpechung“ gehören eben zusammen.

Eine Gesellschaft, in der unter dem Motto individueller Freiheit Unrecht und Unordnung herrschen, richtet sich nicht nur selbst zugrunde, sondern macht sich auch unfähig, in Zukunft Menschen zu helfen, die wirklich in Not sind.

Gestern am 30.01.2019 wurde in ZIB („Zeit im Bild“) um 22 Uhr auf 3sat ausführlich Bundeskanzler Sebastian Kurz interviewt. Keine Majestätsumflorung wie bei Frau Merkel umgibt ihn, sondern er ist ein Politiker, der wie jeder andere kritisch befragt wird.

Er teilt mit, dass die Österreicher im vergangenen Jahr bereits mit 2,5 Milliarden Euro steuerlich entlastet wurden und dass die Regierung aus ÖVP und Grünen gerade beschlossen hat, in diesem Jahr weitere 4 Milliarden Euro den Bürgern zurückzugeben.

Herr Kurz rechnet vor: In einer Familie (Eltern und zwei Kinder) mit einem Monatseinkommen von 2500 Euro brutto ergibt dies eine jährliche Entlastung in Höhe von 4000 Euro netto.

Besonders liegen ihm die Rentner am Herzen, die „ein Leben lang gearbeitet haben“. Österreich helfe ebenso stark Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, wie es strikt Unbefugte daran hindert, auf Kosten des österreicherischen Steuerzahlers zu leben, und höhere Beiträge an die EU kämen keinesfalls in Frage.

In der deutschen Presse finde ich dazu bisher nur Folgendes.

 

Januar 2020

Englisch ist heute die Sprache einer vom „gewöhnlichen“ Volk abgehobenen internationalen Oberschicht, die sich für etwas Besseres hält. Ich vermute, dass das besonders für Deutschland gilt. Vor 500 Jahren war das Latein. Damit hat in Deutschland Martin Luther Schluss gemacht. Anstatt abgehoben und unter sich zu reden, sollten die lehrenden und führenden Personen – besonders der Kirche – dem Volk „aufs Maul“ schauen. Heute gibt es in Deutschland keinen Luther mehr, sondern vor allem dusselige Gefolgsleute der Zeitmoden. Die Lieder in den Gottesdiensten sind keineswegs international; dann müsste es bei den vielen russlanddeutschen Gläubigen hier auch mal ein russisches geben. Danach können Sie lange lauschen. Zu hören kriegen Sie immer mehr die heutige Sprache der internationalen Oberschicht, die des Konsums, der Nato, der internationalen Konzerne und der Börsen.

Allerdings wird es damit in historisch kurzer Zeit ein Ende haben. Dann singen und reden die deutschen Streber-Seelen chinesisch. (Das wäre dann wenigstens mal eine geistige und sprachliche Leistung.)